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240.000 EUR Fördermittel für Auftragsforschung zum Operationssaal der Zukunft


Die Forschungsstelle für Medizinprodukterecht ist Teil des vom BMBF geförderten Projektes "OR.NET - Sichere und dynamische Vernetzung in Operationssaal und Klinik".
Zum 1. September 2012 startete das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit etwa 15 Millionen Euro geförderte Großprojekt "Sichere und dynamische Vernetzung in Operationssaal und Klinik“ (OR.NET) mit insgesamt 41 Kooperationspartnern unter Leitung des Universitätsklinikums Heidelberg (UKH), der Technischen Universität München (TUM) und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH). Das wissenschaftliche Ziel des Gesamtprojektes ist die Definition, Implementierung und Validierung eines geeigneten standardbasierten Integrationskonzept für die Verbindung von Medizinprodukten untereinander und mit IT-Systemen im stationären Sektor. Bei den technischen Arbeitszielen stehen die Entwicklung und Realisierung von sicheren soft- und hardwaretechnischen IT-Lösungen und IT-Architekturen im Vordergrund, die anhand von realen klinischen Szenarien und Demonstratormodulen kontinuierlich weiterentwickelt und evaluiert werden sollen. Als Projektpartner hat die Forschungsstelle für Medizinprodukterecht (FMPR) die Aufgabe übernommen, die derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen solcher vernetzten Medizinprodukte zu analysieren. Da das derzeitige Regulierungsregime noch nicht auf dynamische Vernetzungen im Operationssaal ausgerichtet ist, sollen außerdem unter Berücksichtigung der technischen und wirtschaftlichen Ergebnisse des Gesamtprojekts Empfehlungen für Initiativen zur Weiterentwicklung der bestehenden Regelungen erarbeitet werden. Über eine Laufzeit von drei Jahren erhält die FMPR hierfür rund 240.000 Euro an Fördermitteln (vgl. auch Pressemitteilung Nr.143/12).

Meldung vom 01.09.2012