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Forschungsstelle für Chinesisches Recht RICE


Die Forschungsstelle für chinesisches Recht RICE (Research Center of Innovation and Legal Studies between China and Europe) sieht sich unter der Leitung von Professor Dr. Thomas M.J. Möllers als Bindeglied zwischen deutscher, europäischer und chinesischer Rechtswissenschaft und Praxis.

In den vergangenen Jahren hat sich die strategische Beziehung zwischen der EU, Deutschland und China als gegenseitige Kooperationspartner rapide entwickelt. Die Volksrepublik und der europäische Staatenverbund sind bereits enge Partner im Wirtschafts- und Handelsbereich. In den letzten zwei Jahren wurden Verhandlungen des Investitions- und Freihandelsabkommens zwischen der EU und China vorangetrieben, um ein Rechtssystem für einen gemeinsamen Wirtschafts- und Handelsbereich zu errichten. Die rechtliche Annäherung Chinas an die europäische Rechtsordnung fördert den rechtlichen Austausch und die Zusammenarbeit und ermöglicht die rechtsvergleichende Forschung. Dabei spielt nicht nur das europäische Recht eine große Rolle. Vielmehr besteht auch ein Einfluss einzelner Mitgliedstaaten. Derzeit wird in China daran gearbeitet, das chinesische Zivilrecht dem deutschen BGB entsprechend zu konzipieren.

Die Forschungsstelle bündelt die Aktivitäten der Forschungsprojekte zum chinesischen Recht und der Rechtskultur unter seinen Mitgliedern und Partnern und strebt eine jährliche akademische Veranstaltungsreihe an, die entweder in Augsburg oder China stattfinden kann. Insbesondere konzentriert sich das Zentrum auf die Rechtsvergleichung zwischen beiden Ländern und die Anwendung der wirtschaftlichen Regulierungen. Zudem soll das gegenseitige Verständnis des chinesischen und deutschen Rechtssystems gefördert werden. Die Zielgruppe ist dabei explizit nicht nur auf Wissenschaftler und Studenten beschränkt, sondern schließt bewusst auch berufstätige Juristen, Kanzleien, Anwaltschaft und andere Berufszweige ein