Zielsetzung
Im Vordergrund stehen dabei Rechtsfragen, die für beide Länder und ihr Verständnis voneinander von Bedeutung sind. Schwerpunkte bilden u.a. Fragen, die sich aus der Anwesenheit von etwa 2,2 Millionen Türken in Deutschland ergeben, Probleme des deutsch-europäisch-türkischen Rechts- und Geschäftsverkehrs sowie Fragen die aus dem Verhältnis der Türkei zur EU resultieren.
Die Forschungsstelle für türkisches Recht beteiligt sich wie in der Vergangenheit an Lehre und Forschung zum türkischen Recht und in der Türkei. Sie wird deutschsprachige und türkische Veranstaltungen zur Einführung in das türkische Recht organisieren. Vorrangige Zielgruppen sind dabei deutsche Wissenschaftler, Studenten und Anwälte.
Die Forschungsstelle wird weiterhin die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs betreiben, Studienaufenthalte deutscher Studierender in der Türkei organisieren und türkische Nachwuchswissenschaftler betreuen.
Die Forschungsstelle beabsichtigt, den bereits bestehenden Kooperationsvertrag zwischen der Juristischen Fakultät und der Universität Izmir um Kooperationen mit den Juristischen Fakultäten der Universitäten Ankara, Antalya und Istanbul zu erweitern, um den Studenten- und Dozentenaustausch mit den genannten Universitäten zu intensivieren. Daneben bestehen ERASMUS - Programme mit den Universitäten von Ankara, Izmir, Istanbul und Konya.
Daneben steht die Forschungsstelle der Justiz, Wirtschaft und Politik mit juristischen wissenschaftlichen Gutachten und Fachübersetzungen zur Verfügung.

