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Gespräch am 12.11.2014


Dr. Peter Kreutz (Augsburg):

Die Verfahrensordnungen der Reichsstädte Augsburg und Dinkelsbühl aus dem 18. Jahrhundert - konfessionelle Parität, lokale Rechtsetzung und gemeinrechtliche Prozeßlehre

In seinem Vortrag hat Dr. Kreutz zwei reichsstädtische Prozeßordnungen aus dem 18. Jahrhundert und ihr Verhältnis zur gemeinrechtlichen Prozeßlehre beleuchtet. Ganz Konkret handelt es sich um die Verfahrensordnungen der Reichsstädte Augsburg aus dem Jahr 1777 und Dinkelsbühl aus dem Jahr 1738. Beide Städte sind insoweit von besonderem Interesse, als sie durch den Osnabrücker Friedensvertrag verbindlich konfessionell paritätisch zu organisieren waren, ein Umstand, der auf die Rechtsetzungspraxis des 17. und 18. Jahrhunderts von erheblichem Einfluss war.