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Juristische Universitätsprüfung


Das Studium der Rechtswissenschaft schließt seit einer Änderung des Deutschen Richtergesetzes im Jahre 2003 mit der "Ersten Juristischen Prüfung" ab. Diese besteht aus einer universitären Schwerpunktbereichsprüfung (der Juristischen Universitätsprüfung) und einer staatlichen Pflichtfachprüfung (der Ersten Juristischen Staatsprüfung).

Die Juristische Universitätsprüfung wird im Rahmen des Studiums an der Universität in einem vom Studierenden zu wählenden Schwerpunktbereich erbracht und fließt mit einem Gewicht von insgesamt 30 % in die studienabschließende Gesamtnote der Ersten Juristischen Prüfung ein.

Für Studierende, die bis zum Wintersemester 2008/2009 bereits Einzelmodule für die Universitätsprüfung erbracht haben, setzt sich die Universitätsprüfung aus folgenden Prüfungsleistungen zusammen:
  1. zwei studienbegleitende Prüfungsmodule (je 1/6)
  2. eine studienbegleitende Seminararbeit (1/3)
  3. eine mündliche Prüfung als studienabschließende Leistung (1/3).
Für Studierende, die ab dem Wintersemester 2008/2009 Einzelmodule für die Universitätsprüfung erbringen, setzt sich die Universitätsprüfung aus folgenden Prüfungsleistungen zusammen:
  1. ein studienbegleitendes Prüfungsmodul (1/5)
  2. eine studienbegleitende Seminararbeit (2/5)
  3. eine mündliche Prüfung als studienabschließende Leistung (gekoppelt mit der mündlichen Staatsexamensprüfung) 2/5)