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Forschungsstelle für Chinesisches Recht - RICE


Die Forschungsstelle für chinesisches Recht RICE (Research Center of Innovation and Legal Studies between China and Europe) sieht sich unter der Leitung von Professor Dr. Thomas M.J. Möllers als Bindeglied zwischen deutscher, europäischer und chinesischer Rechtswissenschaft und Praxis.

In den vergangenen Jahren hat sich die strategische Beziehung zwischen der EU, Deutschland und China als gegenseitige Kooperationspartner rapide entwickelt. Die Volksrepublik und der europäische Staatenverbund sind bereits enge Partner im Wirtschafts- und Handelsbereich. In den letzten zwei Jahren wurden Verhandlungen des Investitions- und Freihandelsabkommens zwischen der EU und China vorangetrieben, um ein Rechtssystem für einen gemeinsamen Wirtschafts- und Handelsbereich zu errichten. Die rechtliche Annäherung Chinas an die europäische Rechtsordnung fördert den rechtlichen Austausch und die Zusammenarbeit und ermöglicht die rechtsvergleichende Forschung. Dabei spielt nicht nur das europäische Recht eine große Rolle. Vielmehr besteht auch ein Einfluss einzelner Mitgliedstaaten. Derzeit wird in China daran gearbeitet, das chinesische Zivilrecht dem deutschen BGB entsprechend zu konzipieren.

Die Forschungsstelle bündelt die Aktivitäten der Forschungsprojekte zum chinesischen Recht und der Rechtskultur unter seinen Mitgliedern und Partnern und strebt eine jährliche akademische Veranstaltungsreihe an, die entweder in Augsburg oder China stattfinden kann. Insbesondere konzentriert sich das Zentrum auf die Rechtsvergleichung zwischen beiden Ländern und die Anwendung der wirtschaftlichen Regulierungen. Zudem soll das gegenseitige Verständnis des chinesischen und deutschen Rechtssystems gefördert werden. Die Zielgruppe ist dabei explizit nicht nur auf Wissenschaftler und Studenten beschränkt, sondern schließt bewusst auch berufstätige Juristen, Kanzleien, Anwaltschaft und andere Berufszweige ein.

Aktuelle Meldungen:

26.7.2018

The General Rules of Chinese Civil Law - Tagungsband

Die Ergebnisse der Tagung "Die aktuelle Reform des chinesischen Zivilrechts" vom 19.7.2017 an der Juristischen Fakultät Augsburg wurden nun in einem von Herrn Professor Thomas M.J. Möllers und Herrn Professor Dr. Hao Li herausgegebenen Tagungsband im Nomos-Verlag veröffentlicht.

Tagungsband RICE

ISBN 978-3-8487-4745-0

Mit Beiträgen von Prof. Dr. Hao Li; Prof. Dr. Thomas M.J. Möllers; Prof. Dr. Hongjie Man; Prof. Dr. Raphael Koch; Finn Mrugalla; Prof. Dr. Tong Zhang; Prof. Dr. Michael Kort; Dr. Tianfan Wang; Qiangzhi Hu; Prof. Dr. Guangyu Fu; Dr. Jing Jin; Dr. Jieqiong Li.

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26.7.2018

Professor Möllers im chinesischen Fernsehen in der Serie „Little Diplomat“ – Jiajia Cartoon Channel, Guangzhou TV and Radio Station zu Gast an der Universität Augsburg

Am 26. Juli 2018 war eine Delegation des überregionalen chinesischen Fernsehsenders Jiajia Cartoon Channel, Guangzhou TV and Radio Station (500 Millionen Zuschauer) zu Gast bei Professor Dr. Thomas M.J. Möllers (Juristischen Fakultät der Universität Augsburg), um für die Serie „Little Diplomat“ zu drehen. Aufmerksam wurde der Fernsehsender auf Professor Möllers durch seine zahlreichen Kooperationsbesuche und Vorträge an chinesischen Universitäten und die von ihm geleitete Forschungsstelle RICE (Research Center of Innovation and Legal Studies between China and Europe).

Das Format „Little Diplomat“ besuchte bereits viele andere Länder auf der ganzen Welt und ist jetzt zum ersten Mal nach Europa gekommen. Begleitet wurde die Delegation von acht Kindern, unter denen eine die Kinderbürgermeisterin der Stadt Guangzhou (deutsch Kanton), Hauptstadt der Provinz Guangdong ist, von der in China sehr berühmten Moderatorin Xin Yi. Die in Augsburg gedrehte Sendung wird im überregionalen Satellitenfernsehen acht Wochen lang täglich ausgestrahlt. Die Kinder stellten Professor Möllers Fragen über das Bildungssystem und Studium in Deutschland. Sie wollten außerdem wissen, wie man Universitätsprofessor wird und welche Voraussetzungen man erfüllen muss, um in Augsburg Jura studieren zu dürfen. Professor Möllers erklärte den Juniorjournalisten den Ablauf des Jurastudiums und sprach über die Grundlagen der Rechtswissenschaft, insbesondere die Juristische Methodenlehre. Diese gehört zum juristischen Handwerkszeug, mit ihr lassen sich (fast) alle juristischen Fragestellungen lösen. Plastisch stellte Möllers dies an dem aktuellen Beispiel der Verantwortlichkeit für Schäden, die durch autonom fahrende Fahrzeuge entstehen, dar. Auf die Frage, welche Aufgaben er als Professor in Augsburg hat, berichtete er, dass seine Schwerpunkte Bücher schreiben (Forschung), Unterricht (Lehre) und der internationale Austausch sind.

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4.7.2018

Kontaktbesuch aus der Volksrepublik China

Auf Einladung der Forschungsstelle für chinesisches Recht RICE unter der Leitung von Professor Dr. Thomas M.J. Möllers, besuchte Professor Su Jiang am Mittwoch, den 4. Juli 2018 die Juristische Fakultät der Universität Augsburg zum wissenschaftlichen Austausch und zur Intensivierung der Kooperation mit der Peking University.

Su_Jiang

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5.2.2018

"Deliktsrecht der VR China mit Schwerpunkt auf Tierhalterhaftungsrecht im Vergleich mit dem deutschen Pendant"

Auf Einladung der Forschungsstelle für chinesisches Recht besuchte Herr Assoc. Prof. Dr. Qiang Wang von der China University of Political Science (CUPL) die Universität Augsburg. Er hielt vor den Studierenden und Vertretern der Fakultät einen Vortrag zum chinesischen Deliktsrecht. Dabei legte er ein besonderes Augenmerk darauf, die Besonderheiten des chinesischen Rechts darzustellen und Gemeinsamkeiten mit dem deutschen Recht aufzuzeigen.

Qiang Wang_2018
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19.7.2017

"Die aktuelle Reform des chinesischen Zivilrechts"

Die Forschungsstelle für chinesisches Recht hat sich zum Ziel gesetzt, aktuelle Entwicklungen im chinesischen Recht rechtsvergleichend zu begleiten. Aus diesem Anlass fanden sich am 19.7.2017 zehn chinesische Wissenschaftler in Augsburg zu einer Tagung ein, um mit deutschen Kollegen die aktuelle Reform des chinesischen Zivilrechts zu analysieren. Die Tagung wurde vom Bayerischen Hochschulzentrum für China (BayChina) und vom Augsburg Center of Global Economic Law and Regulation (ACELR) unterstützt. Ein Tagungsbericht findet sich in der Juristenzeitung (JZ) 2017, 1157.

Reform_2017
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26.4.2016

"Auftaktveranstaltung des Research Center of Innovation and Legal Studies between China and Europe (RICE)"

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung wurde am 26.4.2016 die Forschungsstelle für chinesisches Recht (RICE) an der Universität Augsburg initiiert. Hochrangige Gäste waren unter anderem Prof. Dong Qi, Gesandter-Botschaftsrat der Volksrepublik China in Berlin und Frau Feng Yiping, Erste Sekretärin der Bildungsabteilung der chinesischen Botschaft.

Nach einer Einführung von Prof. Thomas M.J. Möllers, Leiter der Forschungsstelle RICE, und einem Grußwort des Dekans der Juristischen Fakultät, Prof. Jörg Neuner, unterstrich Prof. Dong in einer Ansprache die Bedeutung der chinesisch-deutschen Beziehungen. Dabei betonte er den Bedarf einer rechtsvergleichenden Forschungsstelle.

Gruppen Bild RICE