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Grundstudium


Mit Vorlesungsabschlussklausuren werden die Studierenden während des Grundstudiums von Anfang an mit der selbstständigen praktischen Falllösung vertraut gemacht. Daneben erfahren die Studierenden intensive Betreuung in Arbeitsgemeinschaften. Dieses System gewährleistet ein intensives Studium mit ausgezeichneter Rückkopplung zwischen Lehrenden und Studierenden. Das Grundstudium schließt mit der Zwischenprüfung ab.

Während des Grundstudiums sollen die Studierenden dabei nicht nur die wesentlichen Inhalte des allgemeinen Jura-Studiums kennenlernen, sondern auch die Voraussetzungen für die Teilnahme an den anschließenden Übungen für Fortgeschrittene im Hauptstudium bzw. der späteren Ersten Juristischen Prüfung erwerben. Daher empfiehlt es sich, bereits in diesem Studienabschnitt eine der in jedem Semester angebotenen Anfängerhausarbeiten zu absolvieren, die benötigten Fremdsprachenkurse zu belegen sowie die Hausarbeit in der Veranstaltung „Quellenexegese“ oder, idealerweise gegen Ende des Grundstudiums, ein propädeutisches Seminar abzuleisten.

Prüfungen im Grundstudium

Im Grundstudium sind Leistungsnachweise über Vorlesungsabschlussklausuren in folgenden Lehrveranstaltungen zu erbringen:

im Bürgerlichen Recht
  • Grundkurs Bürgerliches Recht I - 1.Semester
  • Grundkurs Bürgerliches Recht II - 2. Semester
  • Grundkurs Bürgerliches Recht III (zugleich ZP) - 3. Semester
im Strafrecht
  • Grundkurs Strafrecht I - 1. Semester
  • Grundkurs Strafrecht II (zugleich ZP) - 2. Semester
  • Grundkurs Strafrecht III - 3. Semester
im Öffentlichen Recht
  • Grundkurs Öffentliches Recht I
    (Einführung in das Öffentliche Recht, Grundrechte) - keine Prüfung
  • Grundkurs Öffentliches Recht II
    (Organisationsrecht von Staat und EU) - 2. Semester
  • Grundkurs Öffentliches Recht III
    (Verwaltungsrecht) (zugleich ZP) - 3. Semester
  • Grundkurs Öffentliches Recht IV
    (Europarecht) - 4. Semester

 

Die Klausuren über den "Grundkurs Bürgerliches Recht III", den "Grundkurs Strafrecht II" und über den "Grundkurs Öffentliches Recht III" sind Fachprüfungen der Zwischenprüfung und unterliegen strengen formellen Voraussetzungen (eingeschränkte Wiederholungsmöglichkeit; Anmeldung). Alle anderen Klausuren können beliebig oft wiederholt werden.

Die Wiederholungsmöglichkeit in der jeweils folgenden vorlesungsfreien Zeit hat gemäß § 4 Abs. 1 ÜbSemO, wer in der Klausur erfolglos war oder aus wichtigem Grund verhindert war. "Erfolglosigkeit" setzt voraus, dass erkennbar der Erfolg angestrebt wird. Wird hingegen ein sogenannter "untauglicher Versuch" abgeliefert (d.h. der Teilnehmer will erkennbar keinen Erfolg erzielen), berechtigt dies nicht zur Teilnahme an der Wiederholungsklausur.

Erst wenn in einem Bereich alle drei Vorlesungsabschlussklausuren erfolgreich absolviert sind und zusätzlich eine Anfängerhausarbeit (wahlweise aus dem Bürgerlichen Recht, dem Strafrecht oder dem Öffentlichen Recht) bestanden wurde, sind die Voraussetzungen zur Teilnahme an den Prüfungen der jeweiligen Übung für Fortgeschrittene (Tutorium) erfüllt.

Versäumnis

Kann ein Student wegen Krankheit oder sonstiger Gründe, die er nicht zu vertreten hat, an einer Prüfung nicht teilnehmen, so hat er dies unverzüglich beim Prüfungsamt (Juristische Fakultät, Zi. 1022), schriftlich geltend zu machen und nachzuweisen.
Bei Versäumnis von Prüfungsleistungen ohne Angabe triftiger Gründe gelten diese Einzelleistungen als erbracht und werden mit "ungenügend" (0 Punkte) bewertet.

Im Falle einer Krankheit muss ein Student zwingend ein ärztliches Attest beim Prüfungsamt vorle­gen, aus dem hervorgeht, an welchen Tagen Prüfungs­unfähigkeit besteht. Aus dem Attest müssen ferner die Befundtatsachen hervorgehen, auf Grundlage derer entschieden werden kann, ob tatsächlich Prüfungsunfähigkeit besteht. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist nicht ausreichend. Gemeinsam mit dem ärztlichen Attest ist die Matrikelnummer anzugeben. Außerdem sind die Prüfungen zu benennen, für die die Prüfungsunfähigkeit angezeigt wird. Zur Vereinfachung kann das Formular "Ärztliches Attest" verwendet werden. Das ärztliche Attest muss spätestens am 5. Werktag nach der versäumten Prüfung beim Zentralen Prüfungsamt eingehen.

Angebliche Mängel des Prüfungsverfahrens müssen unverzüglich, in jedem Falle vor Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses, beim Prüfungsausschuss oder beim Prüfer (bzw. bei der Klausuraufsicht oder beim Prüfungsamt) geltend gemacht werden. Gleiches gilt für eine vor oder während der Prüfung eingetretene Prüfungsunfähigkeit.

Hilfsmittel

Bei allen Prüfungen an der Juristischen Fakultät gilt die Hilfsmittelbekanntmachung des Studien- und Prüfungsausschusses (Stand: Dezember 2017).

Integrierte Praktika

Seit dem WiSe 2015/2016 müssen zur erfolgreichen Teilnahme folgende Veranstaltungen besucht werden:

Im Wintersemester:

  • Bestehen der Klausur zur Vorlesung „Juristische Arbeitstechnik“ Voraussetzung zur Teilnahme!!!

Sollten Sie sich im Anschluss an die Klausur während des Anmeldezeitraums für das Integrierte Praktikum nicht angemeldet haben, ist in den Folgejahren eine Anmeldung nur nach Rücksprache mit den Organisatoren des Integrierten Praktikums möglich. Dies muss bis spätestens Ende Februar des relevanten Kalenderjahrs erfolgen.

Im Sommersemester (vorlesungsfreie Zeit):

  • ganztägige Veranstaltung „Die Rechtsanwaltschaft stellt sich vor“
  • zweiteiliger Workshop „Einführung in die Bibliotheksrecherche“
  • 3 Exkursionen;
    • eine kann durch das „Kolloquium zu wirtschaftsjuristischen Fragestellungen“ ersetzt werden

Die Veranstaltungen müssen innerhalb eines Jahres besucht werden und können nicht in folgenden Semestern angerechnet werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Präsentation zu den Integrierten Praktika 2018.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Andrea Reitzle oder Patrick Frauenrath, Teilbibliothek Sozialwissenschaften