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Prof. Dr. Phillip Hellwege M.Jur. (Oxford)


Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Rechtsgeschichte

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"Call for Papers" für die 2. ESCLH Postgraduate Conference in Comparative Legal History

Vom 27. bis zum 29.6.2019 wird in Augsburg die zweite Postgraduate Conference in Comparative Legal History der European Sociey for Comparative Legal History (ESCLH) stattfinden. Organisiert wird die Konferenz für die ESCLH von Prof. Dr. Phillip Hellwege. Fortgeschrittene Doktorandinnen und Doktoranden sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und- wissenschaftler in der sogenannten Postdoc-Phase dürfen ihre Forschungsarbeiten aus dem Bereich der historischen Rechtsvergleichung einem internationalen Panel aus sechs führenden Expertinnen und Experten vorstellen. Den "Call for Papers" finden Sie hier.


Aktuelles aus der Forschung

05.12.2018 | Stefan Lorenzmeier, Dorota Miler (Hrsg.), New Law. Suggestions for Reforms and Improvements of Existing Legal Norms and Principles, Baden-Baden 2018, 408 S.

In dem von Stefan Lorenzmeier und Dorota Miler herausgegebenen Band beleuchten internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Ideen zur Weiterentwicklung und Verbesserung der nationalen Rechte sowie des europäischen und internationalen Rechts. Dorota Miler, seit 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl, hat sich in ihrem Beitrag dabei mit dem Pflichtteilsrecht in ausgewählten Rechtsordnungen beschäftigt.

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30.11.2018 | Vortrag von Silvia Karmann und Sinem Ogis auf der Ius Commune Conference 2018 in Amsterdam.

Frau Sinem Ogis und Frau Silvia Karmann nahmen am 29. und 30. November an der Ius Commune Conference 2018 in Amsterdam teil. Frau Ogis und Frau Karmann sind beide im Rahmen des Forschungsprojektes CHILE als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Doktorandinnen beschäftigt. In dem Workshop "Ius Commune in the Making: Changing Methods and the Dynamics of Law in the History of Private Law" haben beide erste Ergebnisse aus ihren Dissertationsprojekten vorgetragen. Frau Ogis sprach zum Thema "Insurable Interest, the Book of Orders and the Development of the English case law on Marine, Life and Fire Insurance". Frau Karmanns Vortrag hatte den Titel: "The influence of the Guidon de la mer on early insurance contract law legislation in France".

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16.11.2018 | Sinem Ogis zu Gast an der Eötvös Loránd Universität in Budapest.

Frau Sinem Ogis, seit Oktober 2015 im Rahmen des Forschungsprojektes CHILE als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl, besuchte über das Erasmus Staff Mobility Programm vom 12. bis 16. November die Eötvös Loránd Universität (ELTE) in Budapest, um dort für eine Woche zu lehren. In ihren Veranstaltungen ging sie auf sogenannte warranties im englischen Versicherungsrecht, Bestandteile von Versicherungsverträgen, die Entwicklung der Voraussetzung des Versicherungsinteresses und allgemein die Geschichte des See-, Lebens- und Feuerversicherungsrechts in England ein. An den Veranstaltungen nahmen neben Studierenden auch Professoren teil.

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05.10.2018 | Phillip Hellwege, A History of Tontines in Germany. From a multi-purpose financial product to a single-purpose pension product, Duncker & Humblot, Berlin 2018, 188 S.

Tontinen sind ein Leibrentenprodukt. Investoren erwerben Anteile, und die Renten auf das so eingeworbene Gesamtkapital werden jeweils unter den überlebenden Investoren aufgeteilt. Je mehr Investoren sterben, desto höher ist die jährliche Rente der überlebenden Investoren, bis der Letztüberlebende die Rente auf das Gesamtkapital erhält. Mit dem Tod des letzten Investoren erlöscht die Pflicht des Ausgebers, Renten zu zahlen. Das Kapital muß von ihm nicht zurückgezahlt werden. Tontinen dienen Investoren als ein frühes Rentenprodukt. Ausgeber können sie nutzen, um Kapital aufzubringen. Tontinen sollen von Lorenzo Tonti (1602-1684) erfunden worden sein. Er hat sie 1653 Kardinal Mazarin (1602-1661) zur Sanierung des französischen Staatshaushalts vorgeschlagen.

In seiner Monographie  beleuchtet Phillip Hellwege die Geschichte der Tontinen in Deutschland. Er untersucht ihre Verbreitung in Deutschland, ihre verschiedenen Ausformungen und ihren Einfluß auf die Lebensversicherung und das Lebensversicherungsrecht.

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05.10.2018 | Phillip Hellwege (Hg.), The Past, Present, and Future of Tontines. A Seventeenth Century Financial Product and the Development of Life Insurance, Duncker & Humblot, Berlin 2018, 413 S.

Tontinen sind ein Leibrentenprodukt. Investoren erwerben Anteile, und die Renten auf das so eingeworbene Gesamtkapital werden jeweils unter den überlebenden Investoren aufgeteilt. Je mehr Investoren sterben, desto höher ist die jährliche Rente der überlebenden Investoren, bis der Letztüberlebende die Rente auf das Gesamtkapital erhält. Mit dem Tod des letzten Investoren erlöscht die Pflicht des Ausgebers, Renten zu zahlen. Das Kapital muß von ihm nicht zurückgezahlt werden. Tontinen dienen Investoren als ein frühes Rentenprodukt. Ausgeber können sie nutzen, um Kapital aufzubringen. Tontinen sollen von Lorenzo Tonti (1602-1684) erfunden worden sein. Er hat sie 1653 Kardinal Mazarin (1602-1661) zur Sanierung des französischen Staatshaushalts vorgeschlagen.

In dem von Phillip Hellwege herausgegebenen Band beleuchten verschiedene Autoren in ihren Beiträgen den vermeintlichen Erfinder der Tontinen, ihre Ursprünge, die Rahmenbedingungen für ihre Entstehung, ihre Karriere in und außerhalb Europas sowie eine mögliche Zukunft der Tontinen als Pensionsprodukt.

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25.9.2018 | Vortrag vor der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V.

Am 25. September 2018 stellte Phillip Hellwege Forschungsergebnisse seines ERC-Projekts zur vergleichenden Versicherungsrechtsgeschichte der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V. vor. Der Vortrag behandelte die Bedeutung von Tontinen, einem Leibrentenprodukt, das im 17. Jahrhundert entwickelt worden ist, für die Entwicklung des Versicherungsrechts. Nach einem Überblick über die faktische Bedeutung von Tontinenprodukten und den vielfältigen Variationen, in denen diese vom 17. bis zum späten 19. Jahrhundert angeboten wurden, ging es im rechtshistorischen Teil vor allem um den Einfluß auf das moderne Versicherungsaufsichtsrecht.

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28.8.2018 | Dorota Miler, Does a Will Stand a Chance Under the Current Interpretation of Dependants' Relief Legislation in British Columbia?, (2018) 51 University of British Columbia Law Review 391-417.

In ihrem Beitrag im University of British Columbia Law Review setzt sich Dorota Miler mit der Frage auseinander, wie viel Raum der Testierfreiheit im Lichte der Rechtsprechung der Gerichte von British Columbia zur sogenannten Dependants' Relief Legislation noch verbleibt und wie die Testierfreiheit wieder gestärkt werden kann.

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17.8.2018 | Phillip Hellwege (Hg.), A Comparative History of Insurance Law in Europe, A Research Agenda, Duncker & Humblot, Berlin 2018, 253 S.

Der von Phillip Hellwege herausgegebene Band faßt die ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes zur Geschichte des Versicherungsrechts in Europa zusammen. Der Band ist zugleich Auftaktband einer neuen, von Hellwege herausgegebenen Schriftenreihe "Studien zur vergleichenden Geschichte des Versicherungsrechts". Insgesamt acht Autoren, neben Hellwege noch Maura Fortunati, Sophie Delbrel, Miguel Ángel Morales Payán, Dirk Heirbaut, Dave De ruysscher, John MacLeod und Martin Sunnqvist, geben einen Überblick über den Forschungsstand in Italien, Frankreich, Spanien, Belgien, den Niederlanden, England, Deutschland und Skandinavien und arbeiten Forschungslücken heraus. Auf dieser Grundlage entwirft Hellwege ein Forschungsprogramm. Jerònia Pons Pons und Bernard Harris beleuchten abschließend die Ergebnisse aus wirtschafts- und sozialhistorischer Perspektive.

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27.7.2018 | Vortrag an der Universität Freiburg.

Im Rahmen der von Claudia Schubert (Bochum) und Jan von Hein (Freiburg) organisierten und von der DFG geförderten deutsch-chinesischen Tagung "Die Kodifikation der Vertragsfreiheit im chinesischen, deutschen und europäischen Zivilrecht" hat Phillip Hellwege am 27. Juli 2018 einen Vortrag mit dem Titel: "Außerrechtliche Normen im Rahmen und als Grenze der Vertragsfreiheit. Die Beachtung von Verkehrssitten und Handelsbräuchen nach § 10 chinesisches AT ZGB aus deutscher und europäischer Perspektive" gehalten.


19.7.2018 | Vortrag am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt.

Im dritten Jahr in Folge hat Phillip Hellwege im Rahmen der Summer Academy des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt, einem zweiwöchigen internationalen Workshop für Doktoranden auf dem Gebiet der Rechtsgeschichte, einen Vortrag zur Geschichte des Privatrechts im 19. Jahrhundert gehalten.


19.7.2018 | Phillip Hellwege, Introduction before Art. 2:501 - Art. 2:506, Art. 4:115, Introduction before Art. 9:305 - 9:306, in: Nils Jansen, Reinhard Zimmermann (Hg.), Commentaries on European Contract Laws, Oxford University Press, Oxford 2018.

In dem von Nils Jansen und Reinhard Zimmermann herausgegebenen Kommentar zum Europäischen Vertragsrecht hat Phillip Hellwege mit dem Widerrufsrecht und mit den Rückabwicklungsvorschriften zwei große Normenkomplexe und daneben noch den Artikel zu den Anfechtungsfolgen bearbeitet.

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12.7.2018 | Vorträge von Thomas Zott in Mannheim und Lausanne.

Im Juni bzw. Juli 2018 nahm Thomas Zott, wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl, am „International Workshop on the Sharing Economy“ an der Universität Mannheim sowie an der Konferenz des European Consortium of Political Research (ECPR) zu Regulierungsfragen in Lausanne (Schweiz) teil und stellte jeweils Teile seines Promotionsvorhabens vor.

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3.7.2018 | Rezension in RabelsZ von: Maximilian Kummer, Sprachprobleme und Sprachrisiken, Mohr Siebeck, Tübingen 2016, 285 S.

Dr. Maximilian Kummer war von 2013 bis 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl tätig. In dieser Zeit entstand seine von Phillip Hellwege betreute Doktorarbeit zur Behandlung von Sprachproblemen und Sprachrisiken im DCFR. Diese Arbeit war als Band 364 der Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht, einer Schriftenreihe des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, erschienen. Die Arbeit ist im neuesten Heft der Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht von Erik Jayme besprochen worden: RabelsZ 82 (2018), 816-817.

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30.6.2018 | Phillip Hellwege als Vizepräsident der European Society for Comparative Legal History bestätigt.

Im Jahr 2014 ist Phillip Hellwege zum Vizepräsident der European Society for Comparative Legal History gewählt worden. Die Amtszeit des Vorstandes der Gesellschaft beträgt vier Jahre. Daher standen auf der 5. Biennial Conference der Society, die vom 28. bis zum 30. Juni 2018 in Paris statt fand,
Neuwahlen an. Phillip Hellwege wurde für weitere vier Jahre in seinem Amt als Vizepräsident bestätigt.

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20.6.2018 | Dr. Daniela Titz erhält den Disserationspreis der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V.

Dr. Daniela Titz hat für Ihre Dissertation zum Vindikationslegat den Dissertationspreis der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V. erhalten. Dr. Titzt war von 2014 bis 2016 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl tätig. In dieser Zeit hat sie auch ihre von Phillip Hellwege betreute Doktorarbeit verfaßt.

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17.6.2018 | Vortrag von Silvia Karmann und Sinem Ogis bei der Tagung der Association of Young Legal Historians in Warschau.

Im Rahmen des XXIV Annual Forum of Young Legal Historians in Warschau vom 14. bis zum 17. Juni 2018 haben Silvia Karmann und Sinem Ogis - beide sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Rahmen des ERC-Projektes zur verlgeichenden Versicherungsrechtsgeschichte - erste Ergebnisse ihrer Forschungen vorgestellt.

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24.4.2018 | Phillip Hellwege, Understanding Usage in International Contract Law Harmonization, (2018) 66 American Journal of Comparative Law 127-174.

Im internationalen Diskurs zur Harmonisierung des Vertragsrechts setzt sich zunehmend ein normatives Verständnis von Handelsbräuchen durch. In seinem Beitrag im American Journal of Comparative Law setzt sich Phillip Hellwege aus vergleichender, dogmatischer, historischer und ökonomischer Perspektive mit diesem normativen Verständnis auseinander. Hellwege spricht sich im Ergebnis für ein rein vertragliches Verständnis von Handelsbräuchen aus, das die Geltung von Handelsbräuchen aus den Grundsätzen der normativen Auslegung heraus erklärt. Auf dieser Grundlage entwickelt Hellwege ein Gesamtkonzept für die Erklärung von Handelsbräuchen in der internationalen Vertragsrechtsharmonisierung.

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23.4.2018 | Vortrag am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt.

Am 23. April 2018 stellte Phillip Hellwege Forschungsergebnisse aus seinem ERC-Projekt zur vergleichenden Versicherungsrechtsgeschichte am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt vor.


26.3.2018 | Dorota Miler, The Role of the ECHR in the Polish Legal Order, in: Stefan Lorenzmeier, Vasilka Sancin (Hg.), Contemporary Issues of Humgan Rights Protection in International and National Settings, Nomos, Baden-Baden 2018, S. 45-70.

In ihrem Beitrag in dem von Stefan Lorenzmeier und Vasilka Sancin herausgegebenen Band beleuchtet Dorota Miler die Rolle der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrecht im polnischen Recht.

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24.2.2018 | Erste Postgraduate Conference der European Society for Comparative Legal History.

Die European Society for Comparative Legal History (ESCLH) hat sich zum Ziel gesetzt, den oftmals zu beobachtenden nationalen Fokus in der rechtshistorischen Forschung zu überwinden und historisch-vergleichende Ansätze zu fördern. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 steht die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fokus der Aktivitäten der ESCLH. Konsequent hat die ESCLH daher im am 23. und 24.2.2018 ihre erste Postgraduate Conference durchgeführt, die Prof. Dr. Phillip Hellwege für die Society in Augsburg ausgerichtet hat. Die Konferenz richtete sich an fortgeschrittene Doktorandinnen und Doktoranden sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in der sogenannte Postdoc-Phase. Auf der Konferenz konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Forschungsprojekte einem Panel von fünf Professorinnen und Professoren vorstellen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten die Konferenz zudem dazu nutzen, internationale akademische Netzwerke aufzubauen. Die Themen, zu denen die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus elf Ländern sprachen, spannten thematisch, räumlich und zeitlich einen weiten Bogen.

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10.2.2018 | Gilden: Dritte Konferenz zur vergleichenden Geschichte des Versicherungs-rechts in Europa am 9. und 10.2.2018.

Am 9. und 10. Februar 2018 fand in Augsburg die dritte Konferenz im Rahmen des von der EU geförderten Projekts "A Comparative History of Insurance Law in Europe" statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Belgien, England, Estland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, Schweden, Spanien und Ungarn beleuchteten die Sicherungsfunktion mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Gilden und gingen der Frage nach, inwieweit diese Sicherungsfunktion als eine Wurzel der modernen Versicherung verstanden werden kann. (Mehr Informationen).

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4.2.2018 | Dorota Miler, Die Geltendmachung des Pflichtteilsanspruchs als Rechtsmissbrauch? Polnisches und deutsches Erbrecht im Vergleich, ZEuP 26 (2018), 65-88.

Dr. Dorota Miler, seit 2015 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl tätig, setzt sich im aktuellen Heft der Zeitschrift für Europäisches Privatrecht mit der Frage auseinander, ob und unter welchen Voraussetzungen die Geltendmachung eines Pflichtsanspruchs gegen § 242 BGB verstoßen kann. Ausgangspunkt der Betrachtungen ist eine Analyse der polnischen Rechtsprechung zu Art. 5 Zivilgesetzbuch.

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14. und 15. Dezember 2017 | Vorträge in Hamburg und Berlin.

Am 14. Dezember war Phillip Hellwege zu Gast am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, um im Rahmen der "Aktuellen Stunde zu "Tontinen und die Geschichte des Versicherungsrechts" zu sprechen. Am 15. Dezember 2017 sprach er sodann im Rahmen einer Veranstaltung der Humbolt Consumer Law Clinic an der Humolt Universität Berlin zu "Grundlagen und aktuellen Herausforderungen der Klauselkontrolle".


2.11.2017 | Katharin Doll, Einführung in das japanische Verwaltungsrecht, in: Johannes Kaspar, Oliver Schön (Hg.), Einführung in das japanische Recht, Nomos, Baden-Baden 2017, S. 181-203.

Katharina Doll, seit November 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl, hat für das Lehrbuch "Einführung in das japanische Recht" den Beitrag zum japanischen Verwaltungsrecht verfasst. Das japanische Recht ist eine Mischrechtsordnung, die historisch stark vom deutschen Recht geprägt wurde und seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vom US-amerikanischen Recht beeinflusst wird. Der Beitrag stellt insbesondere das praktisch bedeutsame informelle Verwaltungshandeln, die sog. „Verwaltungsanleitung“ (gyōsei shidō), vor.

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28.10.2017 | 10. Krakauer-Augsburger Symposium: Die Einheit der Rechtsordnung.

Am 27. und 28. Oktober 2017 fand das nunmehr 10. Krakauer-Augsburger Symposium in Augsburg statt. Die Symposien werden in jedem zweiten Jahr abwechselnd an der Jagiellonen-Universität in Krakau und in Augsburg durchgeführt. Das diesjährige Symposium stand unter dem Generalthema "Die Einheit der Rechtsordnung". Organisiert wurde es für die Fakultät von Phillip Hellwege. In seinem Vortrag "Schadensersatz und Sanktion" hat Phillip Hellwege das Verhältnis von Deliktsrecht und Strafrecht aus dem Blickwinkel des Grundsatzes der Einheit der Rechtsordnung beleuchtet.

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September und Oktober 2017 | Vorträge in Oxford, Edinburgh and Aberdeen.

Im September und Oktober 2017 war Phillip Hellwege für insgesamt vier Vorträge zu Gast an den Universitäten Oxford, Edinburgh und Aberdeen. Am 21. September hielt er auf Einladung von Prof. Dr. Kenneth Reid an der Edinburgh Law School einen Vortrag zu "Tontinen und die Geschichte des Versicherungsrechts". Am 22. September sprach er auf Einaldung von Prof. Dr. Robin Evans-Jones zum Thema "Frauen in den Rechtswissenschaften" und zu einem rechtshistorischen Thema. Seine Thesen zu Tontinen stellte Phillip Hellwege sodann noch einmal am 12. Oktober auf Einladung von Prof. Dr. Birke Häcker (Brasenose College) der Comparative Law Discussion Group des Institutes of European and Comparative Law der Universität Oxford zur Diskussion.


6.10.2017 | Dorota Miler, Dependants' Relief Legislation and Compulsory Portion. Limitations of Freedom of Testation in British Columbia and Germany in Comparative Perspective, Mohr Siebeck, Tübingen 2017, 236 S.

Dr. Dorota Miler ist seit 2015 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl tätig. Sie hat nun ihre unter der Betreuung von Prof. Dr. Dennis Solomon (Passau) entstandene Doktorarbeit veröffentlicht. In ihrer Arbeit vergleicht sie die Dependants' Relief Legislation in British Columbia mit dem deutschen Pflichtteilsrecht. Sie untersucht damit die Grenzen der Testierfreiheit in beiden Rechten. Die Arbeit ist als Band 47 der Schriftenreihe der Gesellschaft für Rechtsvergleichung erschienen.

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6.7.2017 | Gastvorlesungen von Dr. habil. Piotr Tereszkiewicz von der Jaiellonen Universität Krakau.

Vom 3. Juli bis zum 7. Juli 2017 war Dr. habil. Piotr Tereszkiewicz von der Jagiellonen Universität Krakau an der Augsburger Fakultät zu Gast. Sein Gastgeber war Prof. Dr. Phillip Hellwege. Dr. Tereszkiewicz hielt insgesamt vier Vorlesungen zu dem Generalthema „Verbraucherschutzrecht aus vergleichender Perspektive“, nämlich „The Reform of Polish Sales Law“, „Digitale Inhalte nach britischem Consumer Rights Act 2015 und dem Entwurf einer Richtlinie über bestimmte vertragsrechtlichen Aspekte der Bereitstellung digitaler Inhalt“, „Fremdwährungskredite als eine Frage des Verbraucherschutzes“ und „Schutz der Angehörigenbürgen in gemeineuropäischer Perspektive“.

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27.6.2017 | Daniela Titz, Das Vindikationslegat, Mohr Siebeck, Tübingen 2017, 437 S.

Dr. Daniela Titz war von 2014 bis 2016 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl tätig und hat in dieser Zeit ihre Doktorarbeit zum Vindikationslegat verfaßt. Dr. Titz wirft mit Blick auf die Einführung des Vindikationslegats die Frage auf, ob das deutsche Erbrecht reformbedürftig ist, um den Willen des Erblassers so besser durchzusetzen, und ob sich das Vindikationslegat in das System des deutschen Rechts überhaupt einfügen läßt. Die Arbeit ist als Band 64 der Studien zum Privatrecht erschienen.

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21.6.2017 | Gastvortrag von Dr. Guido Rossi von der University of Edinburgh.

Am 21.6.2017 war Dr. Guido Rossi von der University of Edinburgh zu Gast in Augsburg. Derzeit forscht Dr. Rossi als Humboldt-Stipendiat in Münster, und er hat in Augsburg einen Einblick in seine aktuelle Forschung gegeben. Unter dem Titel "The medieval origins of the Scheinbeamter" zeigte Dr. Rossi die gegenseitigen Beeinflussungen des römischen Rechts im Mittelalter und des kanonischen Rechts auf.

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5.5.2017 | Jerzy Stelmach, Reiner Schmidt, Phillip Hellwege, Marta Soniewicka (Hg.), Krakauer-Augsburger Rechtsstudien: Normschaffung, Wolters Kluwer, Warschau 2017, 300 S.

Der Sammelband vereinigt Vorträge, die am 23. und 24. Oktober 2015 auf dem 9. Krakauer-Augsburger Symposium gehalten worden sind. Das Symposium stand unter dem Generalthema "Normschaffung". In seinem Beitrag beschäftigt sich Phillip Hellwege mit den historischen Wurzeln des Verbots der Kinderarbeit in Deutschland (S. 57-75). Dorota Miler, seit 2015 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl tätig, erörtert die Bedeutung empirischer Daten bei der Normschaffung am Beispiel aktueller Erbrechtsreformen in Deutschland und Polen (S. 135-147).

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25.4.2017 | Dorota Miler, Miarkowanie zachowku w świetle praktyki orzecznicze (Die Senkung der Höhe des Pflichtteilsbetrags in der Gerichtspraxis), Kwartalnik Prawa Prywatnego (Vierteljahresschrift für Privatrecht) 26 (2017), 75-108.

Im polnischen Schrifttum und in der Gerichtspraxis wird die Ansicht vertreten, daß eine Senkung der Höhe eines Pflichtteilsbetrags wegen Rechtsmißbrauchs (Art. 5 polnisches Zivilgesetzbuchs) möglich ist. Art. 5 ZGB darf allerdings nur in Ausnahmefällen angewendet werden, wenn ein krasser Verstoß gegen die Grundsätze des gesellschaftlichen Zusammenlebens vorliegt. Dorota Miler, seit 2015 am Lehrstuhl als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, analysiert in ihrem Beitrag die Voraussetzungen der Anwendung von Art. 5 ZGB auf den Pflichtteilsanspruch in der neuesten Rechtsprechung.

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22.11.2016 | Maximilian Kummer, Sprachprobleme und Sprachrisiken, Mohr Siebeck, Tübingen 2016, 285 S.

Dr. Maximilian Kummer war von 2013 bis 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl tätig und hat in dieser Zeit seine Doktorarbeit zur Behandlung von Sprachproblemen und Sprachrisiken im DCFR verfaßt. Ein europäischer Rechtstext wie der DCFR muß sich auch daran messen lassen, wie er auf die besonderen Probleme, die sich aus einem grenzüberschreitenden Verkehr ergeben, reagiert. Dr. Kummer hat dafür Sprachprobleme in den Blick genommen. Die Arbeit ist als Band 364 der Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht, einer Schriftenreihe des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, erschienen.

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12.11.2016 | Tontinen: Zweite Konferenz zur vergleichenden Geschichte des Versicherungs-rechts in Europa am 11. und 12.11.2016.

Am 11. und 12. November 2016 fand in Augsburg die zweite Konferenz im Rahmen des von der EU geförderten Projekts "A Comparative History of Insurance Law in Europe" statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Italien, Polen, Rußland, Schweden, Spanien, Südafrika und Ungarn beleuchteten Tontinen, eine frühe Form der Rentenversicherung, die vom 17. bis zum 19. Jahrhundert verbreitet war, aus juristischer und interdisziplinärer Perspektive. (Mehr Informationen).

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26.4.2016 | Phillip Hellwege, Die historischen Wurzeln der Arbeiterschutzgesetzgebung, ZNR 37 (2015), 206-226.

In seinem Beitrag zu den historischen Wurzeln der Arbeiterschutzgesetzgebung spürt Phillip Hellwege vor allem die gesetzgeberischen Ursprünge des Kinderarbeitsverbots im 19. Jahrhundert auf. Sie liegen in der Gesetzgebung zur Schulpflicht im 18. und frühen 19. Jahrhundert! Der Beitrag basiert auf einem Vortrag, den Phillip Hellwege im Rahmen des  9. Krakauer-Augsburger Symposium am 24. Oktober 2015 gehalten hat.

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18.4.2016 | Phillip Hellwege, Is European Private Law Going Through a Crisis? The Current Situation of European Private Law after the Financial Crisis, in: Jessica Schmidt, Carlos Esplugues, Rafael Arenas García (Hg.), EU Law after the Financial Crisis, intersentia, Cambridge 2016, 109-116.

Der Band faßt die Beiträge des Symposium: „Testing the stress of the EU: EU law after the financial crisis“ am 8.5.2015 an der Escuela Diplomática de Madrid zusammen. Die Autoren aus Deutschland und Spanien beleuchten die vielfältigen Auswirkungen der Finanzkrise auf die verschiedenen Bereiche des Rechts in Europa. Der Fokus von Phillip Hellwege liegt dabei auf dem Europäischen Privatrecht.

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15.4.2016 | Phillip Hellwege, Mortgage, in: Albrecht Cordes, Hans-Peter Haferkamp, Heiner Lück, Dieter Werkmüller, Christa Bertelsmeier-Kierst (Hg.), Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte, 2. Aufl., Erich Schmidt Verlag, Berlin 2016, Sp. 1635-1640.

In der gerade erschienenen 23. Lieferung der 2. Auflage des "Handwörterbuchs zur deutschen Rechtsgeschichte" hat Phillip Hellwege das Stichwort "Mortgage" bearbeitet.

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30.3.2016 | Phillip Hellwege, A Comparative History of Insurance Law in Europe, (2016) 56 American Journal of Legal History 66-75.

Mit Heft 1/2016 macht das American Journal of Legal History unter neuer Herausgeberschaft bei Oxford University Press einen Neuanfang. Zu diesem Anlaß waren Rechtshistoriker vor allem aus den USA, aber auch aus Europa und Israel eingeladen worden, in 20 Beiträgen zur Zukunft der Rechtsgeschichte Stellung zu beziehen. Phillip Hellwege skizziert in seinem Beitrag sein aktuelles Projekt zur vergleichenden Versicherungsrechtsgeschichte in Europa und stellt es in den Kontext der modernen rechtshistorischen Forschung.

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15.3.2016 | Phillip Hellwege, Precluding the Statute of Limitations? How to Deal with Nazi-Looted Art After Cornelius Gurlitt, (2016) 22 Southwestern Journal of International Law 105-161.

In seinem im Sommer 2014 fertiggestellten Beitrag beleuchtet Phillip Hellwege die zahlreichen rechtlichen Probleme, die sich im Rahmen einer Vindikation von Raubkunst stellen, und kritisiert den bayerischen Gesetzesentwurf zur Änderung des Verjährungsregimes von Anfang 2014. Der Beitrag richtet sich an ein englischsprachiges Publikum und setzt sich zum Ziel, die Grundzüge der deutschen Rechtslage zu vermitteln.

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19.2.2016 | Hanns-Peter Kollmann, Negative Zinsen. Eine rechtsökonomische Analyse, Nomos Verlagsgesellschaft 2016, 166 S. (Studien zum Zivilrecht, Bd. 18).

Hanns-Peter Kollmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl, legt seine Masterarbeit, die er im Rahmen seines Masterstudiums im Augsburger Studiengang Rechts- und Wirtschaftswissenschaften verfaßt hat, in überarbeiteter Form als Veröffentlichung vor. Die Arbeit analysiert das Phänomen der negativen Zinsen vor einem interdisziplinären Hintergrund. Dabei werden die unterschiedlichen Auswirkungen des negativen Basiszinssatzes auf § 288 I und II BGB sowie auf weitere gesetzliche und vertragliche Zins- und Verzugszinssätze erstmals umfassend untersucht.

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17.2.2016 | Phillip Hellwege ist in den Beirat nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz (BayEFG) berufen worden.

Phillip Hellwege ist in den "Beirat nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz (BayEFG)" berufen worden. Der Beirat begleitet im Rahmen des "Elitenetzwerks Bayern" inhaltlich und programmatisch die beiden Eliteförderungsprogramme nach dem BayEFG, nämlich das "Max Weber-Programm Bayern" sowie die "Forschungsstipendien".


27.1.2016 | Vortrag an der Universität Heidelberg.

Am 27.1.2016 war Phillip Hellwege zu Gast in Heidelberg. Er hielt dort im Rahmen des "Jour fixe" des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Handelsrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung (Prof. Dr. Marc-Phillipe Weller) und vor dem Forum Gleichstellung einen Vortrag zu "Frauen in den Rechtswissenschaften".


4.12.2015 | Phillip Hellwege, Die §§ 307-309 BGB enthalten zwei Formen der Inhaltskontrolle, JZ 2015, 1130-1138.

Der Beitrag schlägt eine Neuausrichtung des sogenannten AGB-Rechts vor: Zwei Formen der Inhaltskontrolle sind zu unterscheiden, die neben- und unabhängig voneinander in den §§ 307-309 BGB kodifiziert sind. Da ist zum einen die Kontrolle von einseitig gestellten Bedingungen. Diese Form der Kontrolle basiert auf dem Gedanken des Schwächerenschutzes. Dann ist da die Kontrolle von AGB. Diese Form der Kontrolle basiert auf dem Gedanken des Marktversagens. Der Beitrag arbeitet die Unterschiede zwischen beiden Formen der Inhaltskontrolle heraus und zeigt auf, inwieweit sich der Vorschlag von bisher in der Literatur erörterten Modellen unterscheidet.

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18.11.2015 | Phillip Hellwege, Julia Dorfschmidt, Katharina Scharrer, Martina Benecke, Frauen in den Rechtswissenschaften - Ergebnisse einer Augsburger Studie, Rechtswissenschaft 6 (2015), 301-353.

Der Anteil der Professorinnen ist im Fach Rechtswissenschaften immer noch gering. In der Gesamtschau aller Fächer wird vor allem der Schritt von Promotion zu Habilitation als Problem identifiziert: hier breche der Frauenanteil ein. In den Rechtswissenschaften tritt ein erster Einbruch dagegen nach wie vor beim Übergang zur Promotion ein. Vor allem diesen Einbruch nehmen die Autorinnen und der Autor in ihrem Beitrag in den Blick.

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7.11.2015 | Erste Konferenz zu Perspektiven einer vergleichenden Geschichte des Versicherungsrechts in Europa am 6. und 7.11.2015

Am 6. und 7. November 2015 fand in Augsburg eine erste Konferenz zu den Perspektiven einer vergleichenden Geschichte des Versicherungsrechts in Europa statt. Teilnehmerinnnen und Teilnehmer aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden und Spanien beleuchteten die Thematik aus juristischer und interdisziplinärer Perspektive. (Mehr Informationen).

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24.10.2015 | Vortrag an der Jagiellonen-Universität, Krakau.

Am 23. und 24. Oktober 2015 fand das nunmehr 9. Krakauer-Augsburger Symposium statt. Die Symposien werden in jedem zweiten Jahr abwechselnd an der Jagiellonen-Universität in Krakau und in Augsburg durchgeführt. Das diesjährige Symposium stand unter dem Generalthema "Normschaffung". Phillip Hellwege hat dieses Thema historisch verstanden und einen Vortrag zu den Wurzeln der Arbeiterschutzgesetzgebung im 19. Jahrhundert gehalten.

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28.9.2015 | Vortrag an der Universität Amsterdam.

Am 28. September 2015 war Prof. Dr. Phillip Hellwege zu Gast an der Universität Amsterdam. Er hielt dort im Rahmen der Seminarreihe des "Centre for the Study of European Contract Law" einen Vortrag mit dem Titel "Understanding Usage in International Contract Law Harmonisation".

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24.9.2015 | Phillip Hellwege ist Mitglied des Editorial Board des bei Oxford University Press erscheinenden American Journal of Legal History.

Das American Journal of Legal History ist 1957 als erste englischsprachige rechtshistorische Fachzeitschrift gegründet worden. Ab 2016 wird die Zeitschrift unter neuer Herausgeberschaft bei Oxford University Press erscheinen. Phillip Hellwege wird ab diesem Zeitpunkt Mitglied im Editorial Board der Zeitschrift sein. (Mehr Informationen).

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4.9.2015 | Phillip Hellwege, It is necessary to strictly distinguish two forms of fairness control!, EuCML 2015, 129-134.

In Heft 4/2015 des Journal of European Consumer and Market Law spricht sich Phillip Hellwege für eine konsequente Zweiteilung der Inhaltskontrolle im europäischen Privatrecht aus. Hellwege meint damit nicht die Unterscheidung zwischen der Inhaltskontrolle in Verbraucher- und in Unternehmerverträgen. Er plädiert vielmehr für eine andere Unterscheidung: zum einen die Inhaltskontrolle von Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die persönlich von allgemeiner Anwendung ist, also sich auch auf die Inhaltskontrolle in Verbraucherverträgen erstreckt; zum anderen die Inhaltskontrolle von einseitige gestellten Vertragsbedingungen, die nur ausnahmsweise über den Bereich der Verbraucherverträge hinaus ausgedehnt werden darf. Phillip Hellwege erklärt seinen Ansatz teleologisch und historisch und zeigt die Vorteile seiner Unterscheidung auf.

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1.9.2015 | Am 1.9.2015 begann die fünfjährige Laufzeit des vom Europäischen Forschungsrat mit knapp 2 Mio. Euro geförderten Projekts zur vergleichenden Versicherungsrechtsgeschichte in Europa.

Im Frühjahr 2015 hat Phillip Hellwege beim Europäischen Forschungsrat (ERC) knapp 2 Mio. Euro eingeworben, um in den nächsten fünf Jahren ein Projekt zur vergleichenden Versicherungsrechtsgeschichte in Europa durchzuführen. Das Grant Agreement ist am 27.3.2015 unterzeichnet worden. Die Laufzeit des Projektes beginnt am 1.9.2015. (Mehr Informationen).

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23.7.2015 | Phillip Hellwege, Petra Wittig, Delictual and criminal liability in Germany, in: Matthew Dyson (Hg.), Comparing Tort and Crime. Learning from across and within Legal Systems, Cambridge University Press, Cambridge 2015, 123-172.

Der von Matthew Dyson herausgegebene Band beschäftigt sich aus rechtsvergleichender Sicht mit dem Verhältnis von privatrechtlichem Deliktsrecht und Strafrecht. Die einzelnen Beiträge behandeln das englische, französische, deutsche schwedische, spanische, schottische, niederländische und australische Recht. Gemeinsam haben Petra Wittig und Phillip Hellwege den deutschen Beitrag verfaßt.

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6.7.2015 | Phillip Hellwege ist Mitglied des Advisory Board des Journal of European Consumer and Market Law (EuCML).

Phillip Hellwege war bereits seit 2011 Mitglied des Editorial Board der Zeitschrift für Europäisches Unternehmes- und Verbraucherrecht (euvr), die zunächst im Springer Verlag erschienen ist. 2015 wurde die euvr neu ausgerichtet und erscheint nunmehr als Journal of European Consumer and Market Law (EuCML) im C.H. Beck Verlag. Phillip Hellwege ist Mitglied im neu zusammengesetzten Advisory Board.

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8.6.2015 | Vorträge von Dr. Jan Halberda von der Jagiellonen-Universität Krakau.

Die Juristische Fakultät der Universität Augsburg unterhält seit vielen Jahren enge Kontakte zur Jagiellonen-Universität in Krakau. Im Rahmen des ERASMUS-Staff-Mobility-Programms besuchte Dr. Jan Halberda vom 8. bis 12. Juni 2015 unsere Fakultät. Sein Gastgeber war Phillip Hellwege. Dr. Halberda hielt in Augsburg insgesamt vier Vorträge aus der Rechtsgeschichte und der Rechtsvergleichung.

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8.5.2015 | Testing the stress of the EU: EU law after the financial crisis - Symposium in Madrid

Am 8.5.2015 fand an der Escuela Diplomática de Madrid ein Symposium mit dem Titel: „Testing the stress of the EU: EU law after the financial crisis“ statt. Das Symposium wurde von Prof. Dr. Jessica Schmidt (Bayreuth) sowie Prof. Dr. Carlos Esplugues Mota (Valencia) organisiert. Finanziell gefördert wurde es vom DAAD. Die Referenten aus Deutschland und Spanien beleuchteten die vielfältigen Auswirkungen der Finanzkrise auf die verschiedenen Bereiche des Rechts in Europa. Der Fokus von Phillip Hellwege lag dabei auf dem Europäischen Privatrecht.

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13.4.2015 | Vortrag an der Universität Ferrara.

Im Juli 2014 war Dr. Alberto De Franceschi von der Università degli Studi di Ferrara, Italien, zu Gast in Augsburg. Am 13. April 2015 hat nun Phillip Hellwege der Universität in Ferrara einen Gegenbesuch abgestattet. Gastgeber war neben Dr. De Fanceschi noch Prof. Dr. Giovanni De Cristofaro. Phillip Hellwege hielt im Rahmen eines Symposiums mit dem Generalthema: „Unfair Terms and Standard Contracts – Recent Developments in Swiss, German and Italian Law“ vor Doktoranden der Juristischen Fakultät einen Vortrag zu dem Thema: „Unfair Terms und Standard Contracts in German Law“.

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27.3.2015 | Phillip Hellwege erhält vom Europäischen Forschungsrat einen ERC Consolidator Grant zur Erforschung der Versicherungsrechtsgeschichte in Europa.

Phillip Hellwege wirbt beim Europäischen Forschungsrat (ERC) knapp 2 Mio. Euro ein, um in den nächsten fünf Jahren ein Projekt zur vergleichenden Versicherungsrechtsgeschichte in Europa durchzuführen. Bisher haben erst vier Rechtswissenschaftler an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen einen ERC Grant erhalten. Das Grant Agreement ist am 27.3.2015 unterzeichnet worden.

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16.3.2015 | Phillip Hellwege, Handelsbrauch und Verkehrssitte, AcP 214 (2014), 853-887.

Der Handelsbrauch entfaltet seine Wirkung nach modernem Verständnis kraft Gesetzes. Er sei zwar keine Norm, gelte aber normativ. In seinem neuesten Beitrag im Archiv für die civilistische Praxis zeigt Phillip Hellwege, daß dieses Verständnis zu dogmatischen Unstimmigkeiten führt und es bisher nicht gelungen ist, diese aufzulösen. Hellwege entwickelt die These, daß es sich bei diesem Verständnis um ein dogmatisches Rudiment handelt. Es gehört von einem Verständnis abgelöst, das die Geltung von Handelsbrauch und Verkehrssitte aus den Grundsätzen der normativen Auslegung heraus erklärt. Nur so läßt sich ein schlüssiges Gesamtkonzept entwickeln.

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11.11.2014 | Phillip Hellwege, Die Rechte der Kanalinseln, ZEuP 22 (2014), 762-792.

Ein seinem aktuellen Beitrag in der Zeitschrift für Europäisches Privatrecht gewährt Phillip Hellwege einen Überblick über die Rechte der Kanalinseln. Er beleuchtet die historischen Grundlagen der Rechte der Kanalinseln, ihre Rechtsquellen, Rechtsliteratur, Gerichtsorganisation sowie ausgewählte Beispiele aus dem Privatrecht.

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30.9.2014 | Phillip Hellwege, Juridical Acts in the Draft Common Frame of Reference - A Model for Scotland?, (2014) 18 Edinburgh Law Review 358-382.

In seinem neuesten Beitrag im Edinburgh Law Review lotet Phillip Hellwege aus, inwieweit Juridical Acts im DCFR als Vorbild für ein Reform des schottischen bürgerlichen Rechts dienen können. Dem Beitrag liegt ein Vortrag zugrunde, den er im März 2013 in Glasgow gehalten hat.

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30.7.2014 | Phillip Hellwege zum Ehrenmitglied der Società Italiana degli Studiosi del Diritto Civile berufen.

In seiner Sitzung am 30. Juli 2014 hat der Consiglio di Direzione Prof. Dr. Phillip Hellwege zum Ehrenmitglied der Società Italiana degli Studiosi del Diritto Civile berufen. Die weiteren Ehrenmitglieder der Gesellschaft aus Deutschland sind Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel (Köln), Prof. Dr. Christian Baldus (Heidelberg), Prof. Dr. Peter Kindler (LMU München) und Prof. Dr. Michael Lehmann (LMU München/MPI für Innovation und Wettbewerb München).


20.7.2014 | Phillip Hellwege, Die historische Rechtsvergleichung und das europäische Versicherungsrecht, Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte (Germanistische Abteilung) 131 (2014), 226-265.

In seiner nunmehr veröffentlichten Antrittsvorlesung aus dem Jahre 2012 zeigt Phillip Hellwege die Grundlagen und Perspektiven einer historisch-vergleichenden Bearbeitung des Versicherungsrechts auf. Phillip Hellwege stellt damit zugleich sein Forschungsprogramm der nächsten Jahre vor.

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9.7.2014 | Phillip Hellwege zum Vizepräsidenten der European Society for Comparative Legal History gewählt.

Die European Society for Comparative Legal History (ESCLH) wurde 2009 gegründet. Ihr Ziel ist es, die historische Rechtsvergleichung zu fördern und in der europäischen Forschungslandschaft zu etablieren. Auf der letzten Konferenz der ESCLH in Macerata, Italien, am 8. und 9. Juli 2014 wurde Phillip Hellwege zum Vizepräsidenten der Gesellschaft gewählt.


3.6.2014 | Vortrag an der Jagiellonen-Universität, Krakau.

Die Juristische Fakultät der Universität Augsburg und die Juristische Fakultät der Jagiellonen-Universität in Krakau kooperieren seit vielen Jahren auf vielfältige Weise miteinander. Im Juni 2014 war Phillip Hellwege in Krakau zu Gast. Der Besuch diente zum einen der weiteren Vertiefung der Kooperation. Zum anderen hat Phillip Hellwege am 3. Juni 2014 einen Vortrag mit dem Titel: „Excluding Prescription? – How to deal with Holocaust Era Assets after the case of Cornelius Gurlitt“ gehalten.


29.5.2014 | Vorträge von PD Dr. Ádám Fuglinszky von der Eötvös Loránd Universität, Budapest.

Vom 21. bis zum 29. Mai 2014 besuchte PD Dr. Ádám Fuglinszky von der Eötvös Loránd Universität in Budapest die Augsburger Fakultät. Sein Gastgeber war Phillip Hellwege. Ádám Fuglinszky hielt insgesamt drei Vorträge, in denen er jeweils Teile des jüngst reformierten ungarischen Zivilrechts in einen größeren rechtsvergleichenden Rahmen stellte.

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26.4.2014 | Vortrag am Trinity College der Universität Cambridge.

Im Rahmen des Projekts „Comparing Tort and Crime“ hielt Phillip Hellwege zusammen mit Petra Wittig (LMU, München) am 26. April 2014 einen Vortrag am Trinity College der Universität Cambridge in England. Angestoßen und organisiert worden war das Projekt von Matthew Dyson vom Trinity College. Ein Projektband wird 2015 bei Cambridge University Press erscheinen.

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16.3.2014 | Vorträge an den Universitäten Kapstadt und Stellenbosch.

Im Rahmen seines Forschungssemesters verbrachte Phillip Hellwege auf Einladung von Prof. Dr. Tjakie Naudé im Februar und März 2014 vier Wochen an der Universität Kapstadt und besuchte dabei auch die Universität Stellenbosch. Schon seit Jahren unterhält Phillip Hellwege enge wissenschaftliche Verbindungen zu Kollegen beider Fakultäten. Phillip Hellwege hielt insgesamt sieben wissenschaftliche Vorträge zum deutschen Privatrecht, zum europäischen Kaufrecht, zum AGB-Recht, zu den Methoden der Rechtsvergleichung, zur Versicherungsrechtsgeschichte und zur römischen Rechtsgeschichte. Ermöglicht worden war der Aufenthalt durch den Visiting Scholars Fund der Universität Kapstadt.


14.1.2014 | Phillip Hellwege, Enforcing the Liferenter's Obligation to Repair, (2014) 18 Edinburgh Law Review 1-28.

Seinen 2009 in Regensburg gehaltenen Habilitationsvortrag hat Phillip Hellwege zunächst 2011 auf Deutsch in der Tijdschrift voor Rechtsgeschiedenis veröffentlicht. Nunmehr legt Phillip Hellwege eine Englische Fassung vor, die er für ein schottisches Publikum umgearbeitet hat. Er geht hierin der Frage, ob der Eigentümer gegen den Nießbraucher einen durchsetzbaren Anspruch auf Durchführung von Erhaltungsmaßnahmen hat, in ihrer historischen Entwicklung vom römischen Recht bis ins geltende schottische Recht nach.

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20.6.2013 | Phillip Hellwege, Objectivity and Subjectivity in Contract Interpretation, in: Andrew Burrows, David Johnston, Reinhard Zimmermann (Hg.), Judge and Jurist. Essays in Memory of Lord Rodger of Earlsferry, Oxford University Press, Oxford 2013, 455-472.

Für den 2011 verstorbenen schottischen Juristen Lord Rodger of Earlsferry, zuletzt Richter am Supreme Court of the United Kingdom, legen nunmehr 47 Wissenschaftler, Richter und Praktiker eine Gedächtnisschrift vor. Phillip Hellwege widmet sich in seinem Beitrag der Vertragsauslegung im schottischen Recht und stellt sie in einen vergleichenden und europäischen Kontext.

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21.3.2013 | Phillip Hellwege, Lucinda Miller, Control of Standard Contract Terms, in: Gerhard Dannemann, Stefan Vogenauer (Hg.), The Common European Sales Law in Context. Interactions with English and German Law, Oxford University Press, Oxford 2013, 422-468.

In ihrem gemeinsamen Aufsatz beleuchten Phillip Hellwege und Lucinda Miller die Vorschriften zu mißbräuchlichen Klauseln im Entwurf eines gemeinsamen Europäischen Kaufrechts und arbeiten das mögliche Zusammenspiel mit dem nationalen englischen und deutschen Recht heraus.

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