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Prof. em. Dr. Hans Schlosser


Emeritierter Professor für Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte

 


Studienliteratur zur "Europäischen Rechtsgeschichte"

Neuere Europäische Rechtsgeschichte, 3. AuflageNeuauflage des Studienbuchs erschienen

Hans Schlosser, Neuere Europäische Rechtsgeschichte, 3. Auflage 2017

Der Grundriss wurde grundlegend überarbeitet und erheblich erweitert (XXVII und 461 Seiten). Im Fokus stehen die Rechtsarchitektur der Rechtsgemeinschaft Europa, die komplexe Entwicklungsgeschichte einer transnational wirkenden europäischen Rechtswissenschaft, die Strukturen, Methoden und Inhalte des Privat- und Strafrechts vom Mittelalter bis zum Europäischen Recht der Gegenwart. Das Fortschreiten des Rechtsdenkens in die Moderne des Kulturraums Europa wird im Spiegel von Humanismus, Naturrecht und Aufklärung wirkungsgeschichtlich an Beispielen der wichtigsten nationalen Kodifikationen analysiert. Kernpunkte bilden Vergleiche des kontinentalen Gesetzesrechts mit dem englischen Common Law, Methoden, Dogmatik und Philosophie des Strafrechts der Moderne, die strafjuristische Abrechnung mit dem NS-Unrecht.

Aus dem Inhalt

Hauptziele

Aus dem Vorwort zur 3. Auflage

Die rechtliche Grundordnung der Rechtsgemeinschaft Europa ist das Werk einer im späten Mittelalter entstandenen, transnational wirkenden europäischen Rechtswissenschaft. Das Studienbuch versucht, den komplexen Prozess ihrer Entstehung, Entwicklung und Wirkungen im Fokus der Spannungsverhältnisse zwischen Politik, Religion, naturwissenschaftlichem Rationalismus und der Laizität der Moderne darzustellen. ... An den Knotenpunkten der Rechtsentstehung und Rechtsfortbildung wird kritisch über den Erkenntnisstand der Forschung informiert und die Bedeutung der historischen Rechtsphänomene für die Methode und Dogmatik des geltenden Rechts sichtbar gemacht. Der Grundriss ... richtet sich an Studierende der Rechtswissenschaft und an alle, die an einer offenen neueren Rechtsgeschichte im Bezugsrahmen Europa interessiert sind.